DAs

Inland Montenegros

Grenzübergang „Hum“ & Pluzine

Von Bosnien aus kommend, sind die Straßenverhältnisse eher schlecht, aber fahrbar.Das Reisetempo liegt hier so bei max 25km/h.
Der Grenzposten besteht aus einem Container und die Grenze an sich aus einer alten, maroden Brücke.
Die einspurige Brücke hat die besten Zeiten wirklich hinter sich, Holbretter liegen lose auf ihr und das Gerüst rostet stark.
Anscheinend ist sie bis 12T belast (laut Schild vor der Brücke).

Auf der montenegrischen Seite wird schlagartig sie Straße besser und auch der Grenzposten ist relativ modern. Die anschließende Straße (Panoramastraße 1) ist gut befahrbar. Jedoch sind die meisten Tunnel, und davon gibt es viele bis zur nächsten Stadt Pluzine, sehr eng und flach. Die Tunnel sind nur in den Berg gesprengt und sonst nicht weiter befestigt.
Da es keine Höhenangaben gibt, kann es am Rand des Tunnels kniffling werden. In der Mitte sollte es aber auch für Busse oder LKW´s kein Problem sein. Die erste Stadt nach der Grenze ist dann Pluzine. Dort gibt es Simkarten zu kaufen, zwar nicht an der ersten tankstelle, dafür 200 Meter weiter an einem Kiosk mit grünem Dach.

Stellplatz Koordinaten:
N 43° 11′ 22″ E 18° 51′ 40″

Durmitor-Ring (Nationalpark)

Der Durmitor-Ring ist eine 76km lange Panoramastraße (Nr.2). Sie führt einmal komplett um den Durmitor-Nationalpark herum. Entlang durch tiefe Canyons und hohe Berge, durch kleine Dörfer und viel Natur.

Diese Straße zu fahren, ist ein echtes Highlight.
Man kann diese Straße als Rundweg fahren (76km) oder eben nur eine Hälfte. Wir sind die obere Hälfte (im Uhrzeigersinn) gefahren.
Der Weg und die Steigung waren teilweise schon sehr anspruchsvoll und man sollte seine eigenen Fähigkeiten und die des Autos schon gut kennen.
Enge Straßen, mehrere hundert Meter rückwärts, um entgegenkommenden Autos auszuweichen, und mehrmals vor- und zurück in engen Kurven sind hier keine Seltenheit.
Für größere Vans oder Wohnmobile eher nicht zu empfehlen.
Einfacher ist es, gegen den Uhrzeigersinn zu fahren – haben wir dann auch herausgefunden.

Hier gehts zur ausführlichen Landkarte Montenegros mit allen Panoramastraßen und Sehenswürdigkeiten.

Crno Jezero (Schwarzer See)

Wusste du, dass Montenegro übersetzt auch „Schwarze Berge“ heißt?

Deswegen wird der Crno Jezero auch Schwarzer See genannt. Die umliegenden dunklen Wälder lassen das Wasser in einem so dunklen grün schimmern, dass es schon wie schwarz aussieht.

Die offizielle Zufahrtsstraße endet auf einem Parkplatz und anschließend an einem Eintritt für den See. Hier wird man tatsächlich zur Kasse gebeten.

Wir haben hier das erste Mal auf unserer Reise (aufgrund des schlechten Wetters) einen Campingplatz gesucht. Der „Mlinski Potok“ ist ein absolut empfehlenswerter Platz mit super herzlichen Besitzern, die teilweise sogar Deutsch können.
Von hier kannst du deine Wanderung zum Crno Jezero quer durch den Wald starten und zahlst am Ende nicht mal Eintritt.

KrUpac Jezero

Hier am Krupac Jezero standen wir circa eine Woche an einem traumhaften Stellplatz. Morgen wird man von quakenden Fröschen geweckt und abends genießt man den schönsten Sonnenuntergang über dem See.
Von dem Stellplatz aus waren wir in zwei Minuten an einer kleinen Klippe, von der aus wir ins Wasser springen konnten. Die „Klippe“ ist auch dafür vorgeshen. Direkt davor ist Kunstrasen ausgelegt und die ein oder anderen Einheimischen nutzen den Ort gerne als Erfrischung und zum Chillen.

Stellplatz Koordinaten:
N 42° 47′ 60″ E 18° 53′ 46″

Vantastic FOTO PRESET COLLECTION – 6ER PACK

 Mehrere Jahre sind wir nun dabei, unsere Fotos mit einem warmen, aber natürlichen Stil zu bearbeiten. Wir lieben es, wie  Wärme und Harmonie zu einem einheitlichen Look werden.

Was du bekommst:
– 6 Lightroom Presets für Lightroom Desktop & die kostenlose Lightroom App.
– Anwendbar für alle Bildformate (RAW, JPEG, etc.).
– Einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Installieren der Presets.

Lipa Cave

Wir haben beide schon einige solcher Höhlen besucht. Die Lipa Cave ist wohl die Größte, die wir bisher gesehen haben.
Das Höhlensystem erstreckt sich unterhalb von ganz Montenegro und die meisten Systeme sind sogar miteinander verbunden. Die Vorstellung ist schon echt verrückt.
Die von oben wachsenden Tropfsteine nennt man „Stalaktiten“. Alle am Boden befindlichen Tropfsteine enstehen durch das herabtropfende Wasser und nennen sich „Stalagmiten“.
Manchmal treffen sich die beiden Formationen auch und bilden eine große Säule. Bis das passiert, vergeht jedoch einiges an Zeit.

Sie wachsen circa 1mm in 10 Jahren!

LovčEn Nationalpark & Mausoleum

Eintritt in den Nationalpark: 3€ / Person.
Am Eingang des Nationalparks wartet ein Wächter, der die Tickets verkauft. Eigentlich wollten wir nur von A nach B fahren. Die Straße führte durch den Nationalpark. Auch hierfür wird der Eintritt fällig.
Wer allerdings im Park ist, darf dort auch offiziell campen und übernachten. Also ein Haufen Stellplätze, ganz legal.

Umgeben von Natur, Bergen & unglaublichen Aussichten. Die Bergstraßen bieten einen Panoramablick nach dem anderen, sodass wir am liebsten alle 100 Meter angehalten hätten.

Stellplatz Koordinaten:
N 42° 23′ 59″ E 18° 47′ 39″

MAUSOLEUM
Wer hier hochfährt, wird mit einer unglaublichen Aussicht über den Großteil des Landes belohnt. Von hier kann man sogar bis nach Albanien gucken.
Allerdings wurden wir am Mausoleum ordentlich zur Kasse gebeten. Wir zahlten 8€ / Person zusätzlich zum Eintritt in den Nationalpark.
Am Ende „nur“ für eine grandiose Aussicht. Vergleichbare Aussichten gibt es hier jedoch auch jeder Ecke, und das kostenlos. Wir persönlich würden den Eintritt nicht noch einmal zahlen.

Bukumirsko Jezero

Dieser 210 Meter lange See, mitten in der Idylle Montenegros, liegt auf 1.440 Meter Höhe und ist klein, aber fein.
Der Weg zum Bukumirsko See führt über eine einspurige Aspahaltstraße mitten durch die Berge. Die Aussichten, die es während der Fahrt gibt, sind einfach ein Traum.
Rein theoretisch kann man direkt an dem See auch mit dem Camper stehen bleiben. Leider gibt es dort überhaupt keinen Empfang, sodass wir dort nicht bleiben konnten.
Wer nicht auf das Internet angewiesen ist, kann von dort aus aber auch schöne Wanderungen starten und einige Tage verbringen.

Biogradska Gora (Regenwald Europas)

Diesen Ort solltest du unbedingt gesehen haben – Biogradska Gora!

Dieser Nationalpark ist einer der letzten drei Regenwälder in Europa. In diesem einzigartigen Urwaldreservat wachsen über 100 verschiedene Baumarten, die teilweise über 500 Jahre alt und über 40 Meter hoch sind. Auch die Vielfalt an Tieren ist riesig und die Geräuschkulisse der Vögel dementsprechend laut.
Unterwegs bekamen wir auch Echsen, Frösche, Fische & Schlangen zu Gesicht.

Wir machten eine Wanderung um den Biogradska Jezero herum (ca. 3,5km). Es lohnt sich schon früh, hier zu sein. Ab Mittag kommen viele Besucher und auch Touristenbusse. Der Park ist mit einer Schranke versehen und zwischen 08-20 Uhr geöffnet. Ein Ticket pro Person kostet 4€. Das Campen ist grundsätzlich erlaubt. Wer mit dem Wohnmobil direkt vor dem See stehen bleiben will, muss nochmal 20€ extra zahlen.

Grlja Canyon

Hier am Grlja Canyon konnten wir direkt mit dem Auto vorfahren – perfekt für faule Menschen wie uns 😀
Der Canyon ähnelt mehr einem Wasserfall. Direkt davor gibt es eine kleine Plattform, auf der wir stehen konnten.
Das war´s eigentlich auch schon mit dem Canyon an sich.
Von hier aus lassen sich allerdings tolle Wanderungen starten, die direkt entlang des türkisblauen Flusses gehen. Hier gibt es auch einiges zu sehen, zum Beispiel „the eye“.

Mit dem Telefonnetz kann es hier übrigens auch mal schwierig werden, da hier das Dreiländereck zwischen Montenegro, Kosovo & Albanien liegt. Die Wanderrouten also am besten schon vorher raussuchen.

OFFROADSTELLPLATZ IM NORDEN

Hier standen wir nach unserem Besuch beim Grlja-Canyon.

Dieser Platz gehört ebenfalls zu unseren Top-Plätzen auf unserer Reise.
Umgeben von der Natur und hohen Bergen auf 1800 Meter Höhe.
Hier zeigt sich die wahre Schönheit Montenegros.
Der Weg dorthin ist eher für 4×4-Fahrzeuge oder erfahrene Fahrer geeignet, die ihr Fahrzeug gut beherrschen und einschätzen können. Schlammige Wege, enge Kurven und steilere Auffahrten gibt es hier im ständigen Wechsel.
Vor allem bei Regen können hier tiefe Furchen entstehen.

Egal, wie aufregend die Hinfahrt auch war: Dieser Platz ist ein absoluter Traum und jede Aufregung wert!
Und Handyempfang gibts hier oben sogar auch.

Stellplatz Koordinaten:
N 42° 42′ 15″ E 19° 40′ 37″

Das ist das wahre Montenegro!

In diesem Video:
Das ist Montenegro wirklich! Während die Küste sehr touristisch geprägt ist und wenig mit dem ursprünglichen Montenegro zu tun hat, spiegelt das Inland das wahre Montenegro wieder. Traumhafte Natur, Urwälder und unglaubliche Bergkulissen begeistern uns jeden Tag aufs Neue auf unserer Vollzeitreise im Camper durch Montenegro.

Skadarsko Jezero |

Liqeni i shkodrës

Der Skadar See liegt an der montenegrisch-albanischen Grenze. Die eine Hälfte des Sees gehört zu Montenegro, die andere Hälfte bereits zu Albanien. Er trennt nicht nur die beiden Länder voneinander, er ist gleichzeitig auch der größte See der Balkanhalbinsel.

Vor allem das westliche Ende (Pavlona Strana) ist sehr sehenswert. Hier sind die Zuläufer des Sees und es sieht ein wenig so aus wie in Klein-Thailand.
Wer Glück hat, kann sogar ein paar kleine Schildkröten sehen. Generell ist der See ein wichtiges Ökosystem für verschiedene Tierarten. Zugvögel aus Nordeuropa überwintern hier und Pelikane haben hier ihre Brutstätten.

Es werden diverse touristische Aktivitäten angeboten. Unter anderem Bootstouren, Kayak-Verleih und viele weitere Touren.
Einfach mit dem Auto um diesen atemberaubenden See zu fahren, reicht aber auch völlig aus, um die Schönheit des Sees zu erkennen.
Viewpoint Empfehlung

Das könnte dich auch interessieren:

MONTENEGRO Küste

MONTENEGRO Küste

Hier erfährst du alles über unseren Roadtrip durch die Küste Montenegros. Denn die Küste kann doch so ziemlich viel, was wir gar nicht gedacht haben.

mehr lesen