Grundlagen zur

Lightroom Bildbearbeitung

Bilder zu bearbeiten gehört für uns einfach zum Bildermachen dazu. Schöne Motive und Ideen beim Fotografieren kann man mit der richtigen Bildbearbeitung so richtig hervorheben. Oft haben wir dieses Vorurteil im Kopf gehabt, dass Bearbeitung die Bilder verändert oder gar „faked“. Gerade im jetzigen Zeitalter ist die Bearbeitung ein Tool, mit dem man sich selbst von anderen unterscheiden & hervorheben kann. Für uns ein Tool, auf das wir auf keinen Fall verzichten möchten.

Warum mit Lightroom bearbeiten?

Heutzutage finden wir überall Möglichkeiten, unsere Fotos zu bearbeiten. Selbst mit unserem Smartphone können wir die Bilder mittlerweile mit vorgefertigten Filtern bearbeiten und einzelne Segmente verbessern. Allerdings können intern meistens keine Bildbearbeitungseinstellungen gespeichert werden und die Auswahl an Filtern ist sehr gering.
Daher haben wir schnell die kostenlose App „Lightroom“ (Handy & Tablet) für uns entdeckt. Hier können so einige Einstellungen vorgenommen werden. Sogar die RAW-Bearbeitung ist hiermit kein Problem. Es gibt bereits zahlreiche hinterlegte Presets, mit denen du dich am Anfang etwas austoben und ausprobieren kannst. 

Sobald du mit der Kamera fotografierst und viele Fotos auf einmal bearbeiten möchtest, lohnt sich Adobe Lightroom CC. Das ist die Desktop-Version von Lightroom für deinen Laptop bzw. Computer. Lightroom CC ist allerdings kostenpflichtig und einzeln oder in der Adobe Creative Cloud erhältlich.

Hier kannst du gerade bei vielen Fotos schneller und präzisere Einstellungen vornehmen. Des Weiteren können auf der Desktop-Version verschiedene Kataloge und Unterordner angelegt werden, was die Arbeit wesentlich geordneter und effizienter ablaufen lässt. Zudem finden wir es auf dem größeren Bildschirm immer etwas übersichtlicher als auf dem kleinen Bildschirm.

Wer das Abo von Lightroom nicht abschließen möchte und ein Tablet parat hat, kann sich dort auch kostenlos die Lightroom-App herunterladen und profitiert von einem größeren Bildschirm.

Bevor es so richtig losgeht

Vor dem Start in deinem Lightroom-Programm solltest du deine Fotos gründlich aussortieren. Liegt der Fokus richtig? Lohnt es sich überhaupt, dieses Bild in Lightroom zu importieren? Bei der Desktop-App ist es zudem wichtig, dass du deine Fotos dort gespeichert lässt, von wo du sie auch importierst. Solltest du deine Fotos beispielsweise direkt von der Speicherkarte in Lightroom importieren und die Karte beim nächsten Mal nicht mit einstecken, kannst du diese Bilder nicht weiter bearbeiten, da Lightroom sie nicht findet. Ziehe dir deine Fotos also am besten dorthin, wo du immer darauf zugreifen kannst und wirst, wenn du deine Bilder bearbeitest. Bei uns ist es unsere Festplatte, die wir beim Bearbeiten immer mit anschließen.

Nach dem Aussortieren kannst du dann deine Bilder in den Reiter „Bibliothek“ importieren. Das geht ganz einfach per Drag & Drop. Auf der App werden dir (sofern du den Zugriff zulässt) automatisch deine Bilder von dem entsprechenden Gerät angezeigt. Wenn du ein Tablet nutzt, kannst du die Speicherkarte auch mit einem Adapter anschließen und direkt losbearbeiten.

Bearbeiten mit einem Klick mit Presets

Mit Presets, auch Vorgaben oder Filter genannt, kannst du Voreinstellungen für Fotobearbeitungen treffen. Damit kannst du schnell und einfach einen bestimmten Look für Fotos erzielen und letztendlich mit einem Klick ein Foto bearbeiten. Von farbig zu schwarz/weiß. Von trist zu leuchtenden Farben. Von Modern zu Vintage. Von unreiner Haut zu einer weichen Haut und und und. Es gibt bereits voreingestellte Filter in der App, mit denen du Effekte ausprobieren kannst. Im Laufe der Zeit wirst du deinen eigenen Bearbeitungsstil finden und eigene Presets erstellen wollen. Am Anfang empfehlen wir dir, das ein oder andere Preset zu kaufen, damit du siehst, welche Einstellungen vorgenommen wurden, um so ein Ergebnis zu erzielen. Anders haben wir es auch nicht gemacht. Mittlerweile haben wir dadurch unsere eigenen Voreinstellungen/Presets kreiert und gespeichert. 
Diese Presets lassen sich in Adobe Lightroom für Desktop sowie in der Mobile-App installieren. Nimm dir für deine eigenen Presets genug Zeit. Dein Geschmack wird sich verändern und mit fortgeschrittenen Fotoskills werden sich auch deine Bearbeitungseinstellungen verändern. Denn wie wir es schon so oft gesagt haben: Für ein gutes Foto ist derjenige hinter der Kamera verantwortlich. Weder das Equipment noch das Preset allein können deine Fotos oder deinen Instagram-Feed absolut einheitlich gestalten. Es ist immer das Foto an sich bzw. dein Fotostil.
Wenn du deine Bilder auch mit einem Klick bearbeiten möchtest, schau gerne bei unseren Presets vorbei. Dort bekommst du 6 Stück in verschiedenen Varianten.

Bildbearbeitung mit einem Klick –
VA Preset Collection

Bearbeite deine Bilder ganz einfach mit einem Klick mit unseren Lightroom-Presets. Wir nutzen diese, um all unsere Fotos zu bearbeiten. Du kannst sie in der kostenlosen Lightroom-App und in der Lightroom-Desktop-Version installieren. 

Tools verstehen

Lightroom beinhaltet so einige Tools, die du nach und nach verstehen solltest, um das Maximale aus deinen Bildern herauszuholen. Natürlich kannst du ganz einfach erstmal die Lichter und die Belichtung anpassen. Zudem kannst du auch einzelne Farben separat im Grading verändern. Es kann aber auch etwas komplizierter werden. Dafür braucht es Übung. Es gibt verschiedenste Kurven, die du verstehen lernen kannst. Darunter fallen unter anderem das Histogramm und die Gradiationskurve. Um über all diese Einstellungen eine Übersicht zu erlangen, würden wir dir raten, dich einfach mal auszuprobieren und alles mal hin und herzuschieben. All das erklären wir dir aber zusätzlich in dem gesonderten Video etwas näher. Lightroom kann zudem noch einiges mehr. Du kannst einzelne Bereiche wie den Himmel oder das Motiv auswählen und getrennt vom Rest des Bildes bearbeiten. Es kann kaschiert und gelöscht werden, was nicht erwünscht ist. Du hast mit Lightroom sogar die Möglichkeit, ein Fotobuch zu erstellen. Der Bildbearbeitung und -verarbeitung sind keine Grenzen gesetzt. Daher braucht es etwas Zeit, um all diese Möglichkeiten zu verstehen und anzuwenden. Wenn du mehr darüber lernen willst, schau gerne mal bei unserem Lightroom Live-Kurs vorbei. Dort gibt es regelmäßig neue Termine.

Lightroom Live-Kurs –

Gemeinsam deine Bilder aufs nächste Level bringen

In diesem Live-Kurs zeige ich dir, wie du mit einfachen Anpassungen das Beste aus deinen Bildern herausholst – und das ohne stundenlanges Rumprobieren. Kein kompliziertes Fachchinesisch, sondern leicht verständlich und direkt anwendbar. 

Künstliche Intelligenz (KI) in der Bearbeitung?

Die KI (künstliche Intelligenz) wird teilweise ganz unbewusst von unseren Programmen in der Bildbearbeitung genutzt. Lightroom nutzt sie mittlerweile für das Erkennen vom Himmel oder dem Motiv – was erstaunlich gut funktioniert. Photoshop hat da noch einige Funktionen mehr zu bieten.

Ganz ehrlich? Mit der KI sind unfassbare Dinge möglich. Bilder können z.B. ganz einfach in ein anderes Format erweitert werden, ohne etwas von dem eigentlichen Bild herausschneiden zu müssen. Zudem können in der Bildbearbeitung einzelne Objekte je nach Wunsch hinzugefügt oder entfernt werden. Mit KI kannst du aber auch komplett neue Bilder generieren, die vorher gar nicht existiert haben. Du kannst dir so gut wie alles generieren lassen, außer eine Sache: Emotionen.

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